Juli 28, 2019 Vitali_M

Allgemein: Was versteht man unter Core Training?

Die Trainingsmethode mit dem englischen Namen „Core“, den Du mit „Kern“ oder Mitte“ übersetzen kannst, ist nicht so kompliziert, wie der Name es vielleicht vermuten lässt. Was sich hinter Core Training verbirgt, für welche Ziele Du das Training einsetzen kannst und welche Vorteile sich für Dich bieten, erfährst Du hier.

Was ist Core Training und worauf zielt es ab?

Das englische Wort „Core“ steht für die Körpermitte. Core Training zielt also darauf ab, die tiefliegende Muskulatur Deiner Körpermitte zwischen Hüfte und Zwerchfell zu trainieren. Das funktionelle Core Training besteht aus komplexen Übungen, die anders als beim Krafttraining ganze Muskelketten beanspruchen, statt sich nur auf einzelne Muskeln zu konzentrieren.
Da die Rumpfmuskeln Unterkörper und Oberkörper miteinander verbinden, sorgen sie zwischen den beiden Regionen für eine effiziente Kraftübertragung. Im Alltag schleichen sich ungesunde Bewegungsmuster ein. Langes Sitzen am Schreibtisch zum Beispiel führt zu Fehlhaltungen, die dauerhaft Haltungsschäden verursachen, da das Zusammenspiel der Muskulatur ins Ungleichgewicht kommt. Verspannungen und Rückenschmerzen sind vorprogrammiert.

Das Core Training sorgt für eine Verbesserung der Körperstabilität und des Gleichgewichtes. Stärkst Du die Rumpfmuskulaturdurch das Training, wirkt sich das nicht nur auf eine gerade Haltung und einen schön flachen Bauch aus. Regelmäßig angewendet, tragen die Übungen zur Prävention von Verletzungen und zur Leistungssteigerung bei.

Welche Muskulatur wird durch Core Training gestärkt?

Beim Core Training kräftigst Du im Schwerpunkt die Rumpfmuskulatur (Core Muskulatur), die die Verbindung zwischen Unterkörper und Oberkörper herstellt. Zur Core Muskulatur gehört die Bauchmuskulatur mit dem geraden Bauchmuskel, dem queren Bauchmuskel, dem äußeren schräger Bauchmuskel und dem inneren schrägen Bauchmuskel. Außerdem gehört die Rückenmuskulatur mit dem tiefen Rückenmuskel, dem viereckiger Lendenmuskel und dem Rückenstrecker zur Core Muskulatur. Zusätzlich kräftigt das Core Training die Gesäßmuskulatur, die hintere Oberschenkelmuskulatur und die Hüftrotatoren.
Core Übungen bestehen aus zum Teil recht komplexen Bewegungen, die Du ohne Sportgeräte ausführen kannst. Instabile Unterlagen und freie Gewichte oder Medizinbälle sorgen für einen höheren Anspruchsgrad des Core Trainings. Manche der typischen Core Übungen kommen Dir vielleicht aus dem Pilates oder Yoga bekannt vor. Sie sehen zunächst einfach aus, sind aber ausgesprochen wirkungsvoll.

Das Core Training hat viele Vorteile

Egal, ob Du Einsteiger bist oder fortgeschrittener Sportler: Core Training ist für jedermann und jede Frau leicht zu lernen und fast überall auszuüben. Du musst nicht Mitglied in einem Fitness-Studio sein, sondern kannst einfach zu Hause trainieren oder die Mittagspause im Büro für Deine Core Übungen nutzen.

Da nur Dein Körpergewicht genutzt wird, benötigst Du kein teures Equipment. Bei regelmäßigem Training der Core Muskulaturerzielst Du eine Verbesserung Deiner Körperhaltung, Deiner Koordinationsfähigkeit und Deines Gleichgewichtsgefühls. Core Training sorgt nicht nur für mehr Kraft in der Rumpfmuskulatur, sondern auch für ein ästhetisches Aussehen Deiner Körpermitte. Probier es doch mal aus!